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Praxis· 5 Min Lesedauer

Schlaf in der Perimenopause: Warum du um 3 Uhr wach wirst

Das nächtliche Grübeln ist kein Charakterfehler — es ist hormonelle Physiologie.

Das Muster ist klassisch: Einschlafen geht noch, aber zwischen 2 und 4 Uhr wird man wach — oft mit schnellem Herzschlag und kreisenden Gedanken. Das ist nicht zufällig, sondern physiologisch.

Was nachts passiert

Progesteron, das vor der Peri abends sedierend wirkte, ist jetzt niedriger. Östrogen schwankt, und Schwankungen aktivieren die Stress-Achse. Cortisol steigt früher an als früher. Das Ergebnis: Nach der ersten REM-Phase gerätst du leicht in eine Arousal-Zone.

Was du tun kannst

Magnesium Bisglycinat abends ist das erste Werkzeug. Ashwagandha KSM-66 dämpft die Stress-Achse mittelbar. Phosphatidylserin (200 mg abends) senkt Cortisol bei erhöhter Stress-Last. Lichtreduktion ab 21 Uhr ist wichtiger als viele glauben — auch ohne Blaulicht-Filter.

Was nicht hilft

Längeres Wachliegen und im Bett grübeln. Wenn nach 20 Minuten kein Schlaf kommt: kurz aufstehen, gedimmtes Licht, etwas Lesen. Bett mit Schlaf assoziieren, nicht mit Rumgrübeln.